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Ho’oponopono

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Lange Zeit erschien mir Ho’oponopono als ein lustiger hawaiianischer Begriff, bis ich vor einigen Wochen anfing, mich näher damit zu beschäftigen. Die Bedeutung ist „etwas in Ordnung bringen“. Es handelt sich bei dem Wort um ein altes hawaiianisches Vergebungsritual, bei dem wir unser falsches Bild der Realität, nämlich dem, was wirklich IST und unsere inneren Muster, Erinnerungen und Programme einander angleichen und in Ordnung bringen.

Das klingt irgendwie kompliziert, ist aber letztlich recht einfach. Ho’oponopono will uns zeigen, dass es keine Trennung zwischen „mir“ und „dem anderen“ gibt, dass eine wertende Sicht auf die Welt immer mit eigenen Vorstellungen, wie etwas sein SOLLTE zu tun hat, was uns in Unfrieden mit uns und den anderen bringt und somit trennt. Das Ziel des Rituals ist schlicht INNERER FRIEDEN. Und dieser beginnt zunächst mit der Annahme von mir selbst. Wenn ich mich mit (Selbst-)Liebe fülle, ergießt sich diese in meine Umwelt. Wenn ich Glück bin, sind auch andere in meiner Gegenwart glücklich. Wenn ich Friede bin, verbreite ich Friede. Wenn ich Liebe bin, verbreite ich Liebe.

Ho’oponopono legt die Verantwortung für unser Leben, unsere Gedanken und Gefühle in unsere Hände. Dieses Wissen um Eigenmacht kann sehr befreiend sein, wenn wir es annehmen.

Die Zauberformel besteht aus vier Aussagen, die auf jede Situation, jeden inneren und äußeren Konflikt, jedes Gefühl der Wertung angewendet werden können:

1) ES TUT MIR LEID (dass ich über die Situation so denke/fühle, andere dafür verantwortlich mache, mich abtrenne und werte…);

2) BITTE VERGIB MIR (Vergebung ist eine Gabe, zunächst vergebe ich mir selbst meine Gedanken und Gefühle der Wertung, der Ablehnung, etc. es bedeutet auch: vergib mir meine gedanklichen Irrtümer über die Realität..);

3) DANKE (Dankbarkeit für das, was wir haben, der Blick, auf das was wir haben ist ein Segen und hat viel Schöpferkraft. Das Gefühl der Dankbarkeit kann uns verwandeln);

4) ICH LIEBE DICH (und ich liebe mich, Liebe ist die stärkste Kraft des Lebens, das Gefühl der Liebe zu fühlen verbindet uns mit allem Leben.)

Das ist die Grundhaltung und sie allein ist schon sehr kraftvoll, es gibt jedoch eine Menge Übungen, die vertiefend wirken. Dafür möchte ich euch gerne „Das kleine Übungsheft Ho’oponopono“ von Maria-Elisa Hurtado-Graciet ans Herz legen, mit dem sich weitere Türen öffnen.

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